Um so einen Wurf zu machen, wie im Cartoon/Karikatur, bedarf es wohl einer Menge Kraft. Trotzdem, im Endeffekt würde der Mann nicht mehr soviel Ironie für den Fall haben, oder spätestens der Poilizist würde ihn drauf aufmerksam machen, dass das ziemlich schmerzhaft ist.

Bowlingabend
Zeichner: Thore
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kegeln und Bowling?
Bestimmt hat ein Mensch, der weder, noch jemals gespielt oder gesehen hat, wie diese Sportarten sich unterscheiden, diese Frage auf dem Herzen.
Ein Unterschied zwischen Kegeln und Bowling ist die Größe der Kegel- oder Bowlingbahn. Die Lauffläche der Bowlingbahn entspricht der dreifachen Breite einer Kegelbahn, außerdem ist sie etwas schmaler als die Kegelbahn.
Beim Bowling nennt man die Kugel "Ball" und sie ist wesentlich größer und schwerer. Um den Ball besser kontrollieren zu können, sind drei Löcher für Zeigefinger, Mittelfinger und Daumen vorhanden, beim Kegeln hat man eine Kugel ohne Löcher.
Während man beim Kegeln auf 9 Pins (Kegel) wirft, wird beim Bowling auf 10 Pins geworfen. Beim Bowling sind die Pins in einem gleichseitigen Dreieck angeordnet und die Spitze des Dreiecks zeigt in Richtung des Spielers. Beim Kegeln sind die Kegel wie eine Raute angeordnet, mit der Spitze nach vorne.
Normalerweise werden beim Bowling keine Fäden für die Pins genützt, die zur Aufrichtung führen.
Der Ball schlittert über die glatte Fläche, die Kugel rollt.
Den Unsportlichen tut nach dem Bowling die Hand weh, nach dem Kegeln die Füße.
Doch der größte Unterschied zwischen Bowling und Kegeln liegt im Verborgenen. Ja, im Verborgenden, im Inneren des Balles. Denn dort ist ein Gewicht eingegossen. Dieses befindet sich nicht immer in der Mitte. Je nachdem, wo die Fingerlöcher gebohrt sind, kommt das Gewicht mehr oder weniger weit weg von der Mitte des Balles.
Das gibt diesen individuellen Drall.
Und das ist eben der Unterschied. Im Kegeln rollt der Ball fadengrade, doch im Bowling spielt fast keiner ohne Drall.


Vielen Dank für die wichtige Berichtigung :)
xoxo Thore