Bei solch einer Situation vergeht sogar dem gefährlichen Eisbären, mit dem sich kein anderes Tier der Arktis messen kann, der Hunger: Immerhin könnte man sein Mittagessen beinahe als Haustier halten, so niedlich wie es ist.

Etwas Mitleid muss sein
Zeichner: Thore
Den Herrscher der Arktis kennt wohl so ziemlich jeder. Der Eisbär, oder auch Polarbär genannt, ist ein Raubtier der Familie der Bären. Der Eisbär bewohnt die nördlichen Polarregionen und der Braunbär ist ein enger Verwandter. Nebem dem Kodiakbären gilt er als das größte an Land lebende Raubiter der Erde.
Der Eisbär ist ausschließlich in der Arktis/den Polarregionen rund um den Nordpol verbreitet. Die hocharktischen Eisbären halten sich das ganze Jahr über an den Küsten und an dem Meereseis auf, um dort, wie fast im Cartoon, Robben zu jagen. Die Eisbären bevorzugen Gebiete, bei denen Wind und Strömung das Eis immer in Bewegung bringt und so eisfreie Stellen folgert. Im Sommer hingegen halten sich die Eisbären überwiegend an den südlichen Rändern des Treibeises auf. Sobald der Winter dann einbricht wandern die Arktisbewohner südwärts, den offenen Stellen folgend. Die Tiere an der Südküste der Hudson Bay in Kanada sind allerdings während des Sommers gezwungen an Land zurückzukehren. Dort müssen sich die Eisbären dann mit dem wenigen begnügen, dass Tundra und Taiga an Fressbaren bietet.
